Die top fünf “unsexiest” Blogs
es gibt Blogs, die täglich gepflegt werden, informativ sind und hochwertigen Inhalt haben.
Die werden aber nur selten kommentiert, diese Blogs nenne ich “unsexy”.
Ich hoffe, ich werde nicht abgemahnt, wenn die top fünf jetzt aufzähle. Es sind aber Blogs, die ich regelmäßig lese.
Hier sind die.
1. digitalnext
2. visualblog
3. cio-weblog
4. kapitalismus.de
5. php-developer-blog
Auf den Blogs findet man selten Kommentare, und trackbacks. Das finde ich sehr schade, denn die jeweilige Autoren investieren Viel Zeit.
Abhilfe schafft forumstars ( via Basic Thinking )
If you enjoyed this post, please consider to leave a comment or subscribe to the feed and get future articles delivered to your feed reader.

digital:next sieht gut aus, bringt gute Infos, hat aber kein bisschen Chuzpe. Man sieht einfach, dass da brave Angestellte schreiben die sich bloss nichts erlauben dürfen. Das ist weniger ein Blog und mehr eine News-Seite.
Kapitalimus.de ist aber schon wegen seiner selbstironischen Aufmachung sexy.
CIO ist wie d:n einfach ein Blog das von schlecht bezahlten Gelegenheitsbloggern geführt wird. Wo kein Herzblut da keine Diskussion. Der PHP-Blog gehört da auch dazu zu der Firma. Ich finde gut was sie gemacht haben (die führen so 300 Blogs) aber mit ihren Ami-Vorbildern können sie nicht mithalten weil keine Persönlichkeiten dahinter sind.
Unsexy trifft es nicht ganz, eher Charakterlose-Schreibe.
Danke für die Infos. “Charakterlose” wäre abwertend. Das wollte nich schreiben.
Als jemand, der sich gut bei und über digital:next auskennt, möchte ich mich zu dem Thema unsexy, bzw. charakterlose Schreibe äußern.
Ein Blog als unsexy zu bezeichnen, nur weil weniger Kommentare und Trackbacks vorhanden sind, finde ich falsch und unsachlich.
Dein Blig zum Beispiel schein auch nicht wirklich sehr viele Kommentare zu haben. Bei digitalnext ist das Verhältnis von Beiträgen zu Kommentaren ungefähr 2:1. Das finde ich so schlecht gar nicht, obwohl das Projekt noch relativ jung ist.
Was die Kritik der Charakterlosigkeit angeht: Generell kann man damit sicher etwas mehr anfange. Aber auch hierzu muss man sagen, dass das Projekt noch jung ist und immer noch dabei ist seinen eigen Stil zu finden. Grundsätzlich ist es gewünscht eine Informationsplattform zu bieten, die aktuell und umfassend informiert. Nach und nach sollen allerdings auch noch stärker Bewertungen und Kommentierungen einfließen, die auch anregungen und Raum für Kommentierungen schaffen. Im Übrigen wird digital_next sogar von BasicThinking recht häufig verlinkt.
“digital:next sieht gut aus, bringt gute Infos, hat aber kein bisschen Chuzpe. Man sieht einfach, dass da brave Angestellte schreiben die sich bloss nichts erlauben dürfen. Das ist weniger ein Blog und mehr eine News-Seite.”
@Tadeusz: Das siehst du allerdings falsch
Na, da macht ihr es euch etwas sehr einfach. Im CIO-Blog gab es in den rund 20 Monaten seiner Existenz etwa 550 Kommentare und etwas über 200 Trackbacks. Ist das nun viel oder wenig? Wer oder was soll der Maßstab sein?
@ Tadeusz: “Kein Herzblut” und “charakterlose Schreibe” sind ziemlich harte Vorwürfe, die Du einfach mal so in die Debatte wirfst. Wer kann das beurteilen? Du, vielleicht? Wenn ich mir das hier(http://openpr.de/news/80837/Voerder-Holzhaus-startet-Blog.html) von Dir so vollmundig angekündigte “Vörder Holzhaus Blog” (http://holzhaus.onreact.com/) so anschaue, kann ich von dem so beschworenen “Charakter” und “Herzblut” auch wenig erkennen. Und Kommentare gibt es dort auch nicht.
Die Frage ist, ich welcher Liga das CIO-Weblog spielen möchte? Verglichen mit den Top-Blogs ist das nicht viel.
Es wird ja immer gesagt, dass im Web 2.0 nur 5 % der User Inhalte beisteuern und 95 % lediglich konsumieren. Wenn dem so ist, dürfte die Zahl der Kommentatoren in der deutschen Bloggosphäre relativ begrenzt sein. Und diese paar Leute haben vermutlich auch nicht alle Zeit der Welt. Nun gibt es ein paar Blogs, in denen viel kommentiert wird (z.B. Basic Thinking, Blogbar). In anderen dafür deutlich weniger. Das finde ich relativ normal und kann damit gut leben. Es gibt in meinem Blog die Kommentarmöglichkeit. Wer sie nutzen will, kann sie nutzen. Wer nicht, ist auch ok. Die Zahl der Kommentare zum Maßstab für irgendeine “Liga” zu machen, halte ich für fragwürdig. Zumal sie auch noch nichts über die Qualität dieser Kommentare aussagt.
Ich gebe dem CIO-Blogger da vollkommen recht. Meiner Meinung nach seid ihr mit eurer Kritik weit übers Ziel hinaus geschossen, noch dazu ohne irgendwelche fundierten Beweise. Sicherlich kommt man mit dem allseits beliebten Bashing auch zu einer gewissen Aufmerksamkeit, mit Niveau hat das aber wenig zu tun!
17 Euro für 10 Comments? Und wenn das raus kommt ist man in der Blogosphere unten durch, nehme ich an.
Also ich kommentier gratis und gerne und freue mich immer über neue, interessante Blogs. Ich habe echt kein Problem damit, wenn mich jemand anschreibt, um mich auf sein Blog hinzuweisen. Und ich schaue mir die Seite von jedem an, der bei mir kommentiert. Die Blogosphere ist halt ein Netzwerk. Wer nichts tut, bekommt meist auch wenig Aufmerksamkeit, so ist das nun mal.
@1: Bei beetlebum diskutiert der Autor auch niemals (zumindest seit einiger Zeit) mit, trotzdem hat jeder Beitrag viele Dutzend Kommentare und das Blog erfreut sich seit langer Zeit großer Beliebtheit.
Ich führe selbst jobmäßig mehrere Blogs und weiß das selber: wenn man nicht richtig dahinter steht ist das Ergebnis schlecht. Ein eigenes Blog ist da immer etwas ganz anderes.
@midia-mirror
Ganz oben steht: “es gibt Blogs, die täglich gepflegt werden, informativ sind und hochwertigen Inhalt haben.”
Es ist kein Kritik, und schon gar nicht bashing.
@CIO-Blogger
Die Zahl der Kommentare wird nicht zum Maßstab für irgendeine “Liga” gemacht. Inhalt spielt das CIO-Weblog, so wie Digitalnext in der ersten Liga. Wenn es aber um die Anzahl der Kommentare geht, spielen die nicht in der ersten Liga. Das macht diese Blogs “unsexy” und das ist nicht als Abwertung gemeint.
Mir isses relativ Wurscht ob bei mir ein Blogeintrag von 1000 Leuten kommentiert wird.
Das was ich mitzuteilen habe bzw. mitteilen möchte sind in der Regel Neuerscheinungen/Updates von kleinen PHP-Helferlein in Form von PHP-Klassen bzw. PEAR-Packeten.
Und das ist eben ein trockenes Thema, das mich selbst nicht zum kommentieren animieren würde
Hinzu kommen noch Tipps & Tricks aus dem Windowsbereich. Auch hier siehts mit Kommentaren eher dünn aus da wir diese Themen in unserem Forum (hat nix mit dem Blog-Netzwerk zu tun) ausführlich behandeln.
OK, bei den kleinen Gimmicks die ich ab und an einstreue kommt dann schon hin und wieder mal ein Kommentar.
Was ich eigentlich sagen will (warum hab ich das nicht gleich gemacht), es ist doch Schnurzpiepegal ob man nun in der Kreisklasse oder der Bundesliga kickt, hauptsache ist doch man hat Spass an der Sache.
Wenn ich einen Artikel verfasse und ich fange an mich grün und blau zu ärgern weil ich nicht innerhalb von x-Tagen 50 Kommentare zu diesem Artikel bekomme, dann kann ich es gleich sein lassen, dann ist für mich der Sinn und Zweck des Bloggens verfehlt.
Und wenn dann noch angefangen wird zu diskutieren in welchem Blog wann und wieoft kommentiert wird, …. naja, ich denk mir den Rest.
Just my 5 cents
Nachtrag:
vonwegen nicht Sexy:
http://www.php-developer-blog.de/50226711/paris_hilton_jetzt_auch_noch_oralsex_video_aufgetaucht.php
CIO-Blogger: Das Holzhaus-Blog ist damals in der Tat sang und klanglos untergegangen, ich konnte dem Kunden das Bloggen in seiner ganze Pracht nicht nahe bringen. Das lag aber auch an der konservativen Klientel und entsprechendem Angebot. Meine Vorwürfe fallen vielleicht deswegen so hart aus, weil CIO und die anderen eigentlich prinzipiell gut finde. Ein Kunde von mir, den ich nicht nennen darf ist auch ein guter Werpartner von Euch. Ihr verspielt aber Eurer Potential mit lauter trockenem Info-Konformismus. Ich würde mich freuen wenn Euch das anstacheln würde sich mehr zu trauen.
PHPler: Habt Ihr das jetzt nicht ein wenig zu wörtlich genommen
?